Umzug nach Bonn

Ich hab ja echt lange nichts mehr geschrieben. Sorry, aber vielleicht interessiert es euch trotzdem was in der Zwischenzeit passiert ist. Ist nämlich nicht gerade wenig. Ich versuche das mal eben in der Kurzversion zusammenzufassen.
Ich hatte ja diesen Job bei Media&Style und war da auch echt sehr zufrieden. Eines Tages kam dann aber meinen Freundin und meinte sie hätte ein ganz tolles Angebot in Bonn bekommen und sie würde es wirklich ungern sausen lassen. Ich wusste vorher nicht einmal, dass sie sich dort beworben hatte. Ein bißchen sauer war ich schon, denn meinen Arbeitsplatz wollte ich auch nicht einfach so aufgeben. Meine Freundin hat aber echt hartnäckig an mir gearbeitet und ordentlich Überzeugungsarbeit geleistet… schließlich hatten wir dann auch noch ein wirklich gutes Wohnungsangebot in Bonn. Da konnte ich einfach kaum mehr nein sagen. Fehlte aber schließlich noch ein neuer Job. Da musste ich nun doch fast ein halbes Jahr lang suchen. Wir waren dann schon in Bonn und ich hab die ganze Zeit zum Glück in der neuen Wohnung was zu tun gehabt, aber schön war das nicht. Jedenfalls bin ich jetzt wieder bei einer Agentur für Flyergestaltung und andere Sachen untergekommen und es macht mir wieder viel Spass. Leider muss ich mich nur hier jetzt erst einmal wieder neu beweisen. In der alten Firma war ich gerade dabei alle von meinem können zu überzeugen. Aber so ist das nun einmal. Wäre ja auch langweilig wenn immer alles nach Plan laufen würde. Unser Leben im Moment ist ok, aber für immer möchte ich auf keinen Fall in Bonn bleiben. Diese Stadt ist irgendwie merkwürdig. Ich kann mich mit ihr nicht so richtig anfreunden.

Blöder Kollege

Yeah, endlich habe ich in meiner Firma ein richtig großes Projekt bekommen! Es geht um ein sogenanntes „Gesellschaftsmagazin“, das viermal im Jahr erscheint und sich immer einem anderen Themenkomplex widmet. Das letzte Mal war es Liebe, nun geht es um Freiheit. Ein großes und interessantes Thema. Aber auch gestalterisch eine echte Herausforderung. Das Magazin sieht auch immer komplett unterschiedlich aus, da jedes mal jemand anders das gesamte Layout übernimmt. Dieses Mal bin ich dran. Ein wirklich tolles Konzept, finde ich.

Aber ganz schön viel Arbeit: Schriftarten, Farben, Text- und Bildsetzung – nur um mal ein paar Sachen zu nennen, die zu erledigen sind. Deswegen habe ich auch einen Kollegen dazu bekommen, der mir helfen soll. Der ist schon viel länger bei „Media & Style“ als ich. Deswegen gibt’s da auch einige Spannungen, weil ich ja nach nur knapp zwei Monaten schon viel interessante Projekte kriege als er und jetzt quasi sein Vorgesetzter bin. Habe das Gefühl, dass er extra langsam und schludrig arbeitet, um mir eins rein zu drücken. Wenn er was fertig hat, muss ich das immer noch so sehr überarbeiten, dass ich es vom Zeitaufwand her direkt hätte selbst machen können. Petzen werde ich das natürlich nicht, sonst gibt es noch Mord und Totschlag im Büro. Aber ärgern tue ich mich trotzdem, denn eine wirkliche Hilfe ist der Kollege nicht und die könnte ich wirklich gut gebrauchen!

Wenn das Projekt abgeschlossen ist, werde ich mal ganz vorsichtig nachfragen, ob ich nicht eine Woche Urlaub bekomme. Meine Freundin quatscht mir deswegen schon die ganze Zeit die Ohren heiß und ich habe dadurch auch selbst Lust bekommen, mal wieder aus Hagen rauszukommen. Irgendwo ganz anders hin, vielleicht mal in den Süden, da war ich noch nie…

Alles super!

Ach Leute, ich bin so froh, dass meine Freundin und ich diese vertrackte Zeit irgendwie überstanden haben und es nun bergauf geht! Die ganze Angst um den Job, das gelangweilte Herumhängen, der Wieder-Einzug bei meinen Eltern, der Herzinfarkt meines Vaters. Das hat mich und unsere Beziehung natürlich auch ganz schön krass belastet. Ich will ja stark für meine Freundin sein, sie begeistern und motivieren. Und nicht mit meinem Gejammer runterziehen. Teilweise wussten wir ja gar nichts mehr miteinander anzufangen. Auch im Bett ging kaum noch was. Ich war mir fast sicher, dass uns eine Trennung bevor stand. Das hätte mir dann den Rest gegeben.

Zum Glück ist ja doch alles anders gekommen. Nun leben wir hier in unsere wunderschönen Altbauwohnung und ich habe einen tollen Job. Die Leute bei „Media&Style“ sind alle total nett und hilfsbereit. Oft sind solche Kreativ-Büros ja ziemlich abgedreht und die Angestellten halten sich alle für etwas ganz Besonderes. Hier ist das zum Glück nicht so. Die Firma gestaltet unterschiedlichste Prospekte, Flyer und auch richtig bekannte Magazine. Als Neuling bekomme ich natürlich erst die kleineren Projekte. Mein Chef ist aber immer noch hin und weg von mir, das hat ja bereits mit meiner Bewerbungsmappe angefangen. Wenn es so weiter geht, bekomme ich bestimmt bald auch einen richtig spannenden Auftrag.

Meine Freundin würde nun gern ein bisschen mit mir verreisen, aber das geht leider nicht. Hab ja erst gerade mit dem Job angefangen und direkt Urlaub nehmen, das kommt nicht gut. Blöd, dass wir die Zeit, wo ich arbeitslos war, so wenig ausgenutzt haben. Einmal nach Bayern und das war’s. Vielleicht fahren wir nächstes Wochenende mal raus aufs Land

Besser geht es nicht

Ihr glaubt gar nicht, wie wir uns freuen: Ich habe den Job bekommen. Meine Mappe hat den Chefs so imponiert, so dass ich gleich anfangen durfte. Ich freu mich so. Endlich haben wir wieder was geschafft. Das Gehalt kann sich auch sehen lassen – nur so viel dazu. Und dann noch die andere Neuigkeit: Wir haben eine Wohnung endlich. Eine 2-Zimmerwohnung. Zentral gelegen. Schicker Altbau, Stuck an der Decke und Dielen auf dem Boden. Eine Traumwohnung. Und selbst vom Preis ist sie ein richtiges Schnäppchen. In einer Woche ziehen wir um, sind also ganz schön im Stress. Malern, Einrichten, nebenbei noch zur Arbeit. Aber das ist ein ganz anderer Stress als der, wo du nicht weißt ob es klappt oder nicht, wo du nicht weißt, ob sich die Anstrengung jetzt lohnt oder ob es für die Katz‘ war.

Gott sei Dank hat die neue Küche eine Einbauküche, so dass wir uns da um nichts mehr kümmern müssen. Wir müssen aber noch unser Wohnzimmer und unser Schlafzimmer einrichten, was gleichzeitig als Arbeitszimmer genutzt wird. Die Hausgemeinschaft scheint jung zu sein. Also auch das passt. Und wir haben einen großen Keller. Den will ich eindämmen, damit der Schall nicht durch’s Haus geht und sich die Mieter, auch wenn sie jung sind, beschweren. Dann kann ich nämlich endlich wieder Gitarre spielen, endlich wieder den Aggressionen freien Lauf lassen. Auf Arbeit geht es super voran: Das Team ist nett und es gibt wirklich spannende Aufgaben, die nur darauf warten, dass sie von mir erfüllt werden. Und in unserer Beziehung läuft es wieder rund. Ihr und mir geht es gut. Also – alles gut derzeit!

Hoffnung

Das Wochenende bei unseren Freunden wirkte wie die lang ersehnte Erlösung. Wir hatten alle Spaß, haben viel geredet. Sie gaben uns Ratschläge, die beinhalteten, wie wir unser derzeitiges Leben besser gestalten können. Sie sagten uns auch, dass sie für uns da sind und uns helfen. Und auch finanziell können sie uns in unserer derzeitigen (Schief-)Lage helfen, wenn wir es benötigen. Als wir den Montag, nach dem Wochenende, in unseren Briefkasten schauten, hofften wir zugleich, dass es endlich mal wieder positive Nachrichten gibt. Unter einem Haufen sämtlicher Werbeprospekte fand ich einen Brief. „Media & Style“, stand auf dem Briefkopf. „Media & Style“ war die Firma für die ich mich beworben hatte bevor wir nach Bayern gefahren sind. Es war ein kleiner Umschlag. Also musste es was gutes sein, dachte ich mir in dem Moment als ich den Brief entdeckte. Wenn es eine Absage sein sollte, schicken die meisten Firmen einen großen Umschlag für die Bewerbung. Ungeduldig wie ich bin, zerriss ich fast den Brief, weil ich dessen Inhalt unbedingt wissen wollte. Und dann die Erlösung: „(…) wir möchten sie gerne zum Bewerbungsgespräch einladen.“, stand in diesem Brief. Ich war so glücklich und hätte die ganze Welt umarmen können. Endlich etwas positives, endlich ein Funken Hoffnung am Ende des Tunnels zu sehen. Meine Freundin und ich fielen uns in die Arme und wir spürten, dass jetzt endlich etwas in Bewegung ist. Endlich wieder Hoffnung haben. Ein schönes Gefühl.

Allerdings haben sie eine Bitte an mich. Ich soll eine Mappe zusammenstellen zum Thema: „Chemiekonzerne in Bezug auf deren Umweltaktivitäten“. Eine spannende Aufgabe. Zwei Wochen Zeit bis zum Gespräch. Ich werde den Job bekommen.

Endlich raus!

Endlich mal wieder raus. Dieses Wochenende fahren wir zu Freunden nach Bayern. Ich freue mich endlich mal wieder mit meiner geliebten Freundin rauszukommen. Endlich mal wieder was zusammen machen. Ich nehme meine Gitarre mit, denn auch für die hatte ich wenig Zeit bisher. Und da es ja jetzt wieder wärmer wird, werden wir bestimmt grillen und draußen am Lagerfeuer sitzen. Ich freue mich auf meine alten Freunde, mal wieder neue Eindrücke bekommen und Abwechslung bekommen von der ganzen Organisation zuhause.

Denn hinsichtlich dieser Planung sieht es immer noch sehr lau aus. Es scheint aber auch nichts zu funktionieren. Ich streite mich immer öfter mit meiner Freundin. Sie macht mir Vorwürfe, dass ich keinen Job finde und sucht in mir den Schuldigen für die ganze Situation, weil ich ja meinen Job gekündigt hatte. Ich kann ihre Verzweiflung ja auch irgendwo verstehen und ich weiß, dass sie das eigentlich nicht böse meint. Aber auch sie weiß halt nicht wie sie mit der Situation umgehen soll. Ich habe mich für einen Job in einer Medienagentur beworben. Ich hoffe, das wird was. Nebenbei schaute ich mich auch um nach kleinen Jobs und habe ab und an auch mal einen Auftrag. Jetzt setzte ich aber all meine Hoffnung darin, dass ich diesen Job bekommen. Bewerbung habe ich vorgestern abgeschickt. Jetzt ist aber erstmal bald Wochenende und fahren weg, das ganze andere Zeug steht dann wenigstens für drei Tage hinten an. Und vielleicht haben unsere Freunde ja auch noch ein paar Ideen, um das Problem zu lösen.Schließlich haben die ja bisher immer das erreicht was sie wollten. Das sind so richtige Erfolgsmenschen.

Na ja, mal schauen.

good times are calling me

Es geht voran. In unserer Beziehung haben wir unsere Rollenverteilung jetzt so aufgeteilt, dass sie sich um die Wohnung kümmert und ich mir einen Job suche. So hoffen wir, dass sich die Sache ein wenig konstruktiver gestalten und lösen lässt. Doch irgendwie scheinen unbesetzte Stellen für Mediengestalter ein seltenes und hart umkämpftes Brot zu sein, denn ich finde die ganze Zeit keine Stelle die mir so wirklich zusagt und die auf meinem Beruf genau passt. Manchmal ärgere ich mich auch, dass ich nicht in der alten Firma geblieben bin, denn sonst hätten wir wahrscheinlich schon eine Wohnung und würden endlich wieder glücklich sein. Ich habe auch irgendwie Angst um unsere Beziehung. Hab Angst davor, dass wir an dieser harten Situation zerbrechen und nicht mehr so miteinander umgehen, wie wir es früher einmal gemacht haben. Vielleicht sollten wir uns einfach mal wieder Zeit für unsere Zweisamkeit nehmen und einfach mal wieder einander genießen. Ein Weinabend, Ausgehen, Spaß haben zusammen – das fehlt mir alles. Und ich hoffe, dass es ihr auch fehlt, ansonsten wäre das der Niederschlag schlechthin, wenn wir scheitern.

Okay, ich darf nicht deprimiert sein. Ich muss daran denken, was wir vor uns haben und an das denken, was wir schon alles zusammen durchgehalten und geschafft haben. Nur so wird alles irgendwie besser. Jammern hilft ja nicht. Sie schaut sich derzeit Wohnungen an. Wir suchen auch Wohnungen, die relativ billig und klein sind. Aber die Hauptsache ist, dass wir jetzt hier rauskommen. Und wenn ich erstmal einen Job als Hausmeister annehme. Hauptsache, wir finden wieder zueinander.

Gut. Ich werde berichten wenn es wieder etwas zu berichten gibt.

Bis bald

Existenz?

Ich habe gestern einen Artikel in der FAZ gelesen, dass junge Medienleute immer weniger für ihre Ideen verdienen. Und dafür können sie nicht einmal was. Sie nahmen die Journalisten als Beispiel. Die arbeiten oft auf Basis einer freiberuflichen Mitarbeit, d.h. sie müssen Krankenkasse, Steuern und soziale Abgaben selbst tragen. Da sich das Monatsgehalt nach den Aufträgen richtet, also nicht fest ist, kann man natürlich nicht so einfach Rücklagen bilden. Von daher hat man ein hohes Risiko mal öfter auf dem Trockenen zu sitzen. Und außerdem ist der Stundenlohn längst nicht mehr so hoch wie er früher einmal war.

Das macht mir ein bisschen Sorgen, weil ich ja selber keinen Job habe und mir erst wieder einen suchen muss, damit wieder mehr Geld in die Kasse kommt. Dadurch, dass ich das jetzt gehört habe, spiele ich wirklich mit dem Gedanken eine eigene Firma zu gründen. Ja gut, sicherlich gibt es schon viele Werbeagenturen, allerdings muss man sich einfach ein gutes Konzept ausdenken, so dass man die Aufträge auch bekommt. Das Problem, was sich bei einer Existenzgründung ergibt: Die Umzugspläne müssten erstmal verschoben werden. Was allerdings überhaupt nicht möglich ist, weil wir jetzt wirklich eine Wohnung brauchen. Das ist ja alles kein haltbarer Zustand mehr. Ich hoffe, dass wir in nächster Zeit eine Wohnung finden, damit wir endlich mal wieder unsere Ruhe und vor allem Freiräume haben.Und auch dann, denke ich, geht es wieder mit der Arbeit voran. Ich sollte einfach optimistisch in die Zukunft blicken und darauf hoffen, dass am Ende immer alles gut wird. Wie so ein schlechter Hollywood-Film. Mal sehen, ob ich ein guter Schauspieler meines eigenen Lebens bin.

Doppelhaushälfte?

Wir haben immer noch keine Wohnung, sondern wohnen bei meinen Eltern im Haus. In meinem alten Kinderzimmer. Ich musste erstmal das Poster von Carmen Electra im Baywatch-Badeanzug abhängen. Und meine Matchbox-Autos wegräumen.

Was für ein Rückschritt. Ich wohne wieder bei meinen Eltern. Und auch noch in Leverkusen. Ich find’s hier scheiße. Es ist das absolute Loch. Da bleiben tu ich nur, weil mein Vater krank ist. Meine Mutter auch. Vor Sorge.

Und ich hab keinen Job mehr. Im Grunde genommen bin ich froh, dass ich da weg bin. Als Mediengestalter muss ich nunmal kreativ und freigeistig sein. Kein dressierter Bürohengst, wie mein alter Chef. Meine Freundin sieht das natürlich nicht ganz so. Ich überlege eine eigene kleine Agentur aufzumachen. Dazu brauch ich aber noch ein bis zwei Leute. Bis dahin biete ich meine Dienste einfach per Kleinanzeige an.

Aber erstmal müssen wir ganz dringend hier raus aus meinem Kinderzimmer. Das Internet ist wirklich zum Kotzen lahmarschig. Meine Freundin hatte ja vorhin schon wieder so eine Hammeridee für mich bereit, dass sie mich damit fast vom Hocker gerissen hätte. Vor Entsetzen. Meine Eltern wohnen ja in einer Doppelhaushälfte. Ja und wo sich meine Freundin doch so super mit meiner Mutter versteht und mein Vater und meine Mutter könnte doch Unterstützung gebrauchen und hät uns gern mehr um sich und überhaupt eine Doppelhaushälfte, wie süß ist das denn? Ja, genau? Wie süß? Ich sag dir wie süß, Mäuschen. Gar nicht süß. Das wäre ein absoluter Reinfall. Ich zieh doch nicht wieder bei meinen Eltern ein.

Also mit meiner Frundin zusammen ziehen und Familie gründen das will ich ja auch. Aber doch bitte keine Doppelhaushälfte. Wir leben doch nicht mehr in den Fünfzigern.

Umzug

Gottt sei Dank haben wir neulich weder ein Kaninchen noch eine Katze mit aus dem Tierheim geholt. Das wäre jetzt noch ein Problem mehr, dabei haben wir davon gerade eigentlich schon genug. Letzt Woche ist die Zeit offensichtlich im Zeitraffer vergangen, jedenfalls ist für eine Woche viel zu viel passiert. Wo ich anfangen soll? Weiß ich gar nicht so genau.

Am besten am Anfang. Montag. Der Tag auf der Arbeit war eigentlich okay. Viel zu tun, der Chef komisch drauf, aber das passiert ja manchmal. Hab ich mir nichts bei gedacht. Zu Hause dann war alles gut, es war ein ruhiger Abend den wir vor dem Fernseher verbracht haben.

Dienstag. Morgens früh um fünf geweckt worden von dem Weinen meiner Freundin. Was los ist hab ich sie gefragt. Sie hatte die ganze Nacht nicht geschlafen, Zahnschmerzen. Wir also los, ab in die Zahnklinik. Ich war noch so müde, bin fast vom Stuhl im Wartezimmer gekippt. Drei Stundne hat das Ganze gedauert, ich möchte gar nicht wissen was die alles mit ihr gemacht haben.Ich hab sie dann nach Hause gebracht und bin selbst ins Büro. Da angekommen holt mich mein Chef zu sich ins Zimmer und drückrt mit meine Kündigung in die Hand. Zu oft zu spät, zu oft gefehlt. Super.

Mittwoch. Freundin immer noch krank im Bett, ich frisch arbeitslos. Dann ein Anruf von meiner Mutter: Mein Vater liegt im Krankenhaus, Herzinfarkt.

Donnerstsag. Auf dem Weg nach Hause, also zu meinen Eltern nach Leverkusen bleibt das Auto liegen. Auf der Autobahn. Der ADAC braucht drei Stunden. Eine Höllenfahrt. ich fahr nicht mehr zurück. Meine Freundin und ich ziehen jetzt hier hin. Müssen uns nur noch scnell eine Wohnung besorgen. Ich werd mal meine Mutter fragen, die müsste ja am besten wissen wie das hier am schnellsten funktioniert mit dem Immobilien mieten in Leverkusen.